für die Nutzung der SaaS-Plattform FakturaCloud
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die Nutzung der webbasierten SaaS-Plattform „FakturaCloud“ (nachfolgend „Plattform“), betrieben von Jürgen Lichtenauer, Am Hasel 11b, 85139 Wettstetten (nachfolgend „Anbieter“).
Die Plattform richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB. Mit der Registrierung erkennt der Nutzer diese AGB an.
FakturaCloud ermöglicht die Erstellung, Verwaltung und den Versand von Geschäftsdokumenten (Angebote, Rechnungen, Lieferscheine, Auftragsbestätigungen, Gutschriften, Stornos) im eigenen Corporate Design. Die Plattform umfasst:
Der genaue Funktionsumfang richtet sich nach dem jeweils gewählten Abo-Plan. Neue Nutzer erhalten eine 60-tägige kostenlose Testphase mit vollem Funktionsumfang.
Der Nutzungsvertrag kommt mit der erfolgreichen Registrierung eines Benutzerkontos zustande. Für die Registrierung ist eine gültige E-Mail-Adresse erforderlich.
Der Nutzer ist verpflichtet, seine Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und unbefugten Dritten keinen Zugang zu seinem Konto zu gewähren.
Neue Nutzer erhalten eine kostenlose Testphase von 60 Tagen mit vollem Funktionsumfang. Nach Ablauf der Testphase ist ein kostenpflichtiger Abo-Plan erforderlich, um die Plattform weiter zu nutzen.
Die aktuellen Preise und enthaltenen Leistungen der jeweiligen Abo-Pläne sind auf der Plattform einsehbar. Alle Preise verstehen sich zzgl. der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.
Der Anbieter behält sich das Recht vor, Preise für zukünftige Abrechnungszeiträume anzupassen. Preisänderungen werden dem Nutzer mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten mitgeteilt.
Die Zahlungsabwicklung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe. Mit dem Abschluss eines kostenpflichtigen Abo-Plans autorisiert der Nutzer die wiederkehrende Belastung des hinterlegten Zahlungsmittels.
Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zu kostenpflichtigen Funktionen zu sperren. Der Zugang wird nach erfolgreichem Zahlungseingang wiederhergestellt.
Kostenpflichtige Abo-Pläne können jederzeit zum Ende des aktuellen Abrechnungszeitraums gekündigt werden. Die Kündigung ist über das Kundenportal (Stripe Customer Portal) oder über die Kündigungsseite möglich (§ 312k BGB).
Nach der Kündigung bleibt der Zugang bis zum Ende des bezahlten Zeitraums bestehen. Danach wird der Zugang zu kostenpflichtigen Funktionen gesperrt.
Der Account kann jederzeit durch Löschung des Benutzerkontos vollständig beendet werden.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Die Plattform richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB. Ein Widerrufsrecht nach §§ 355 ff. BGB besteht daher nicht.
Der Nutzer verpflichtet sich:
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), der Höhe nach begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.
Der Anbieter haftet nicht für:
Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit sowie bei zwingenden gesetzlichen Haftungsregelungen.
Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst hohe Verfügbarkeit der Plattform. Eine Verfügbarkeit von 100 % kann technisch nicht gewährleistet werden. Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit außerhalb der üblichen Geschäftszeiten durchgeführt.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß unserer Datenschutzerklärung. Soweit der Nutzer personenbezogene Daten seiner Kunden auf der Plattform verarbeitet, handelt der Anbieter als Auftragsverarbeiter. Die Einzelheiten regelt der Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV).
Alle Rechte an der Plattform, deren Design, Code und Funktionalitäten verbleiben beim Anbieter. Der Nutzer erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für die Dauer des Vertragsverhältnisses.
Die vom Nutzer erstellten Inhalte (Dokumente, hochgeladene Dateien) verbleiben im Eigentum des Nutzers.
Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern. Über Änderungen wird der Nutzer mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail informiert. Widerspricht der Nutzer den Änderungen nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Änderungsmitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen. Auf diese Rechtsfolge wird in der Änderungsmitteilung gesondert hingewiesen.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Ist der Nutzer Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Sitz des Anbieters.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand: 06.03.2026